OpenAFS aus Anwender- bzw. Klientensicht

Lecturer: 
Andreas Läßer

 

Hilfe! Wir haben AFS, ist das ansteckend?

“Unsere IT-Abteilung hat gesagt, wir sollen das Projekt ins AFS kopieren.“... ”ich habe den Projekt-USB-Stick an Martin weitergegeben und der soll ihn nacher Franz schicken.“...”Was die immer von dem AFS reden, interessiert mich doch nicht.“...
Solche Aussagen kennen wir alle aus dem Büroalltag, und rollen jedem Administrator die Zehennägel auf.
Abgesehen davon, dass USB-Sticks ein fürchterliches Speicherplatz zu Kosten Verhältnis haben, sind sie auch noch unsicher, fehleranfällig, unkomfortabel und meist in hässlichen Fraben gehalten.
Die meisten Benutzer wissen über ihr System nicht wirklich Bescheid; müssen sie auch nicht. Doch hin und wieder ist es nicht schlecht – auch als Benutzer – ein wenig Einblick hinter die Kulissen des Systems zu bekommen. Zudem ist dem Benutzer im seltesten Fall bewusst, auf was für ein System die Infrastruktur seines Unternehmens aufbaut.
Ich möchte jedoch nicht nur den Benutzer als solchen ansprechen, sonder auch Administratoren denen der Zugang aus Sicht des Benutzers oft verschlossen bleibt. Die meisten Probleme entstehen genau an solchen Kluften der Missverständnisse und beide Parteien reden unwissentlich aneinander vorbei.

Mit diesem Vortrag möchte ich auf beide Seiten eingehen, dem Benutzer soll einerseits klar gemacht werden, mit was er es hier zu tun hat und was ihm eigentlich für Vorteile zu Verfügung stehen, die seinen Arbeitsalltag beträchtlich erleichtern können und andererseits dem Admin darzustellen, was der Benutzer “sieht”.

OpenAFS ist ein Netzwerkprotokoll für verteilte Netzwerkdateisysteme das weitgehend auf der Basis seines Bruders - dem AFS - im Open Source Stil nachempfunden wurde und heute in Versionen für alle gängigen Betriebsysteme frei verfügbar ist.
Besonders im Fall von OpenAFS ist es von Vorteil wenn man als Benutzer weiss, mit was/wem man es zu tun hat. So genial und universell OpenAFS aus administrativer Sicht auch sein mag, manche Fehler werden einem nicht verziehen und das kann zu so manch’ “bösen Erwachen” führen.

Der Vortag wird in deutscher Sprache mit Computerunterstützung gehalten. Je nach zeitlichem Auslangen soll die Problematik an mehreren Beispielen online gezeigt werden.
Die Folien des Vortrags finden Sie im Anhang:

Knowlege: 
Geringe EDV- und Netzwerk- Kenntnisse